Pressebereich
Aktuelle Presseinformationen rund um das Thema Third-Party-Audit halten wir auf diesen Seiten für Sie zum Download bereit. Die Veröffentlichung für redaktionelle und wissenschaftliche Zwecke ist honorarfrei, wir bitten um eine kurze Benachrichtigung oder die Zusendung eines Belegexemplars.
Kontakt:
blue inspection body GmbH
Hafenweg 18-20
D-48155 Münster
Ansprechartner:
Dr. Stefan Kettelhoit
Telefon: +49(0)251 625620-40
info@blue-inspection.com
Agenturkontakt:
Werbeagentur & PR-Agentur
co-operate
Wegener & Rieke GmbH
Zumsandestr. 32
D-48145 Münster
Ansprechpartner:
Christian Rieke
Telefon: +49 (0)251 3222611
dialog@co-operate.net
Arzneimittelsicherheit: Erste "Typ A"-Akkreditierung für unabhängige Wirkstoffprüfungen erteilt
Münster, 2. Juni 2008. Die blue inspection body GmbH (www.blue-inspection.com) ist als erste Inspektionsstelle für Arzneimittelwirkstoffe in der Europäischen Union mit der höchsten Unabhängigkeitsstufe (Typ A) akkreditiert worden. Der Audit-Dienstleister prüft im Auftrag pharmazeutischer Unternehmen weltweit die Gute Herstellungspraxis von Wirkstofflieferanten für Medikamente. Die Audits gelten als wichtige Maßnahme zur Verbesserung der Arzneimittelsicherheit. Seit 2006 sind sie Voraussetzung dafür, dass im Ausland hergestellte Wirkstoffe in Europa überhaupt weiterverarbeitet werden dürfen. Schätzungen zufolge stammen fast 80 Prozent aller Ausgangs- und Hilfsstoffe für Arzneimittel in der EU und den USA aus Drittstaaten.blue inspection hat sich vom Deutschen Akkreditierungssystem Prüfwesen nach der weltweit gültigen Norm ISO/IEC 17020 akkreditieren lassen. Der erreichte Typ A bescheinigt dem Unternehmen dabei die wirtschaftliche Unabhängigkeit sowohl vom auftraggebenden Arzneimittelhersteller in Europa als auch vom zu überprüfenden Wirkstofflieferanten beispielsweise in Indien oder China.
Die Bedeutung der Betriebsprüfungen für die Arzneimittelsicherheit illustriert der Heparin-Skandal Anfang des Jahres 2008: Damals hatte ein chinesischer Wirkstofflieferant verunreinigte Heparin-Chargen an Arzneimittelhersteller weltweit ausgeliefert. Mehr als 80 Todesfälle allein in den USA waren die Folge. Im Zuge der Untersuchungen wurde bekannt, dass die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA das Unternehmen aus Personalmangel nicht wie vorgeschrieben inspiziert hatte. In Europa sind die Arzneimittelhersteller für die Überprüfung von Lieferanten direkt verantwortlich. Sie bedienen sich dafür unter anderem spezialisierter Audit-Dienstleister wie beispielsweise der blue inspection body GmbH.
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